Erzbischöfliches Gymnasium Privatschulen EbGym Hollabrunn

Alle Wege führen nach Rom

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Die ewige Stadt mit ihren Sehenswürdigkeiten aus mehr als zwei Jahrtausenden beeindruckte 35 SchülerInnen der Maturaklassen des Erzbischöflichen Gymnasiums Hollabrunn.

Gemeinsam mit ihren Lateinprofessoren Mag. Christian Gerstner und Mag. Robert Berger machten sich die SchülerInnen der 8ABC des EB Gyms Hollabrunn auf den Weg nach Rom. Gleich nach der Ankunft mit dem Nachtzug besuchten sie bedeutende Kirchen und bestaunten spätantike Mosaiken sowie Michelangelos Statue des „gehörnten“ Moses. Besonderen Eindruck hinterließ die Päpstliche Basilika St. Paul vor den Mauern, in der bei strahlender Beleuchtung gerade Musik zum Gottesdienst erklang.

Kapitol, Forum Romanum, Kaiserforen, Pantheon, der Friedensaltar von Kaiser Augustus, das Kolosseum, die monumentalen Caracalla-Thermen sowie der Triumphbogen für Kaiser Konstantin, der den Christen 313 Religionsfreiheit gewährt hatte, führten zurück in das Rom der Antike, die Hauptstadt des Römischen Reiches mit seinen rund 60 Millionen Einwohnern. Für die SchülerInnen war es ein bewegender Moment, an diesen Orten zu stehen, von denen sie im Unterricht oft gehört hatten und die von Persönlichkeiten, die Weltgeschichte geschrieben haben, geprägt wurden.

Immer wieder ergab sich der Bezug zum Latein-Unterricht, etwa wenn gemeinsam Inschriften enträtselt wurden. In der Galleria Borghese, einer der berühmtesten und wertvollsten privaten Kunstsammlungen der Welt, standen die SchülerInnen u.a. vor der Marmorskulptur Apollo und Daphne. Mit dieser Plastik gestaltete Gian Lorenzo Bernini, einer der bedeutendsten italienischen Bildhauer und Architekten des Barock, meisterhaft den Mythos aus Ovids Metamorphosen, der Daphnes Verwandlung in einen Lorbeerbaum beschreibt. Das „Regenwunder“ mit seiner Darstellung auf der Mark-Aurel-Säule gehört nicht nur zum Themenpool der Maturafragen, sondern ist als Episode der Kriege gegen Markomannen und Quaden gegen Ende des 2. Jh. n.Chr. möglicherweise im Weinviertel zu lokalisieren.

Nach dem Besuch der Domitilla-Katakomben, wo ein eloquenter Führer nicht nur die religiöse Seite der unterirdischen Begräbnisstätten verdeutlichte, nützten die SchülerInnen den freien Nachmittag, um Rom nach eigenen Interessen zu erkunden. Den Abschluss und Höhepunkt der Romreise bildete der Sonntag im Vatikan. Der mühevolle Aufstieg über 551 Stufen bis zur Kuppel des Petersdoms wurde mit dem überwältigenden Blick auf die ewige Stadt belohnt.

Die wohl schönste Überraschung der Reise: Nach dem Sonntagsgottesdienst erlebte die Gruppe des EBG das Angelus-Gebet des Papstes vom Petersplatz aus. Einmal mehr sprach sich Papst Franziskus dabei für die Beendigung der Kriege, die Ursache der Flüchtlingskatastrophen, und für ein gerechteres System der Weltwirtschaft aus. „Betet für mich!“ war seine Bitte an die Anwesenden auf dem Petersplatz.

Müde, jedoch erfüllt von vielen unvergesslichen Eindrücken, kehrten die SchülerInnen mit dem Nachtzug nach Wien zurück und starteten tags darauf voller Elan in ihr letztes Schuljahr am EBG.

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